Fortsetzung:

 

Pressemitteilung zum Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Lübeck, vom 21. bis 29. Mai

 

Kissinger Schlagzeugerinnen erzielen sensationellen Erfolg in Lübeck

Über Pfingsten machten sich zwei Schülerinnen der Städtischen Musikschule aus der Schlagzeugklasse Thomas Friedrich auf den Weg nach Lübeck um die Musikschule, die Stadt Bad Kissingen und das ganze Land Bayern beim diesjährigen Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ zu vertreten. Dieser fand in diesem Jahr in Lübeck statt.

Hier nun ihr eigener Bericht über das Erlebte:

 

„[...] Die Musikschule Bad Kissingen ist sehr stolz, dass du dich für den Bundeswettbewerb in Lübeck qualifiziert hast. [...]“, mit diesen Worten fing der Brief unseres Leiters der Städtischen Musikschule, Bernd Hammer, an, den wir, Valerie Heuring (18) und Mona Münzel (15) am Mittwoch, den 19.5., am Tag unserer Abfahrt nach Lübeck, erhalten hatten. Nach dem erfolgreichen „überstehen“ des Regional- und Landeswettbewerbs und nach zahlreichen Nervenzusammenbrüchen unseres Schlagzeuglehrers Thomas Friedrich ging es nun also los in die Hansestadt Lübeck. Mit insgesamt 2577 Teilnehmern und 150 Juroren hatte die Endrunde auch in diesem Jahr wieder eine gewaltige Dimension. Jedoch behielten wir bei unseren eigenen Wertungen einen guten Überblick: Bei Valerie, in der Altersgruppe 6, hatten sich in der Wertung Mallets, also Marimba- oder Vibrafon, lediglich drei weitere Konkurrenten für das Treffen der Besten qualifizieren können. Bei Mona, in der Altersgruppe 4, waren dies derer sechs. Gleich nach Erhalt der Geschenke, wie einer „Jugend musiziert“-Tasche und einem Stück original Lübecker Marzipan, bekamen wir auch unser Programmbuch überreicht, dass so dick wie ein Katalog ist. Dort konnten wir sofort vergleichen wer denn welche Stücke spielt um sich eine erste Übersicht zu verschaffen. Danach gingen wir in unsere Unterkunft, in unserem Fall die Jugendherberge um den Tag mit einem Essen ausklingen zu lassen. Kurz bevor es dann am nächsten Tag zum eigentlichen Wertungsspiel ging, waren für jeden 40 Minuten Einspielzeit und 5 Minuten Akustikprobe im Konzertsaal geplant. Diese wurde jedoch sehr akribisch mit einer Stoppuhr überwacht. Die Aufregung stieg! Aber grundlos, denn es saßen sehr nette und kompetente Menschen in der Jury. Eben diese bestand aus 3 Percussion- und Marimbaspielern: Prof. Marta Klimasara von der Musikshochschule Stuttgart, Frau Andrea Schneider-Hagel aus Hannover und Prof. Paul Mootz  vom Konservatorium in Luxemburg. Hinzu kam der Vorsitzende der Jury. Dieser muss, so sehen es die Regularien vor, immer fachfremd sein. So war es in unserem Fall Prof. Dieter Kreidler. Prof. für Gitarre an der Musikhochschule Münster. Letzlich wurde die Mühe, die Lehrer Thomas Friedrich in seine beiden Eleven gesteckt hatte, belohnt. Denn nach den Bekanntgaben an den darauffolgenden Tagen lautete das Ergebnis jeweils ein 2. Preis für Valerie Heuring (ein 1. Preis wurde hier nicht vergeben) und ein 2. Preis für Mona Münzel. Nun war es wieder etwas ruhiger und man hatte viel Zeit sich andere Wertungsspiele anzuhören oder Niederegger Marzipan einzukaufen. Auch ein Imrovisationsworkshop hat nicht gefehlt und so saßen wir beiden plötzlich mit 30 Anderen in einem kleinen Zimmer und versuchten mit Rasseln zu improvisieren, da keine anderen Schlaginstrumente zur Verfügung standen. Eine sehr spannende Erfahrung. Ein weiteres Highlight war der sogenannte „Jumu-Abend“; Hier trafen sich geschätzte 1000 Teilnehmer in Lübecks Kongresshalle und man schaute sich gemeinsam den äußerst sehenswerten Film „Vitus“ an. Danach  sorgte ein DJ  für die nötige Stimmung. Aber leider war der ganze Spaß um Punkt 24.00 Uhr zu Ende. Am nächsten Morgen ging es zurück nach Bad Kissingen. Zu diesem Zeitpunkt war unser Lehrer schon längst in seinen wohlverdienten Urlaub gereist. Und nun? Für Valerie war es nach dem vierten Bundeswettbewerb in Folge die letzte Begegnung mit „Jugend musiziert“. Sie hat die Altersgrenze erreicht und wird im Sommer ihr Studium in Heidelberg beginnen. Und ich? Warte schon auf die nächste Begegnung. Denn dieser Wettbewerb bietet Möglichkeiten und Erfahrungen die ich nicht missen möchte. (Mona Münzel)


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Jugend musiziert 29.3.2010:

Einmal mehr konnten sich unsere Schlagzeuger und Mallet-Spieler der Klasse Thomas Friedrich beim Landeswettbewerb "Jugend musiziert" in Bayreuth als stärkste Percussions-Klasse Bayerns präsentieren. Zwei 1. und zwei 2. Preise konnte sonst niemand vorweisen. Leider gab es aber auch viele skandalträchtige Urteile der Jury. Auch bei uns wäre, ganz objektiv betrachtet, noch mehr drin gewesen.

Dennoch sind wir alle auf das Ergebnis stolz:
Valerie Heuring,  1. Preis, 24 Punkte
Mona Münzel,  1. Preis, 23 Punkte
Michael Nöth, 2. Preis, 22 Punkte
Christian Schmitt, 2. Preis 21 Punkte.
Zum Punkteverständnis:

1. Preise werden erteilt bei 23 - 25 Punkten,  
2. Preise bei 20 - 22 Punkten,

3. Preise bei 17 - 19 Punkten

Damit dürfen also Valerie Heuring und Mona Münzel die  
Schlagzeugklasse, die Stadt Bad Kissingen und ganz Bayern beim  
Bundeswettbewerb in  der Hansestadt Lübeck vom 21. - 29. Mai vertreten.

Einige Fotos dazu:

weitere Fotos folgen,...

Der Zeitungsartikel dazu:


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